10 Webdesign-Tricks, die deine Umsätze steigern

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In 10 Schritten deine Conversion und damit deinen Umsatz steigern

Kreativität ist lobenswert, aber wenn das Design nicht zu Verkäufen führt, dann sollte man das Webdesign überprüfen und eventuell um- oder auch neugestalten. Es gibt unendlich viele unterschiedlich erstellte Webseiten. Es gibt die, die überladen sind und die nichts als weiße Fläche haben. Aber welche Elemente des Webdesigns sind entscheidend, dass ein potenzieller Kunde auf deiner Website bleibt?

Zuerst solltest du dein Ziel definieren. Sollen die Besucher deiner Seite ein Produkt kaufen, Kontakt aufnehmen oder zum Newsletter anmelden? Die eben genannten Aktionen sind Conversion. Und eine hohe Conversion Rate ist der Schlüssel zum Erfolg für jedes kleine Unternehmen. Und auch wenn du ein schönes Produkt oder eine grandiose Dienstleistung anbietest – wenn dein Webdesign schlecht ist, bringt es keine Conversion, die Benutzer verlassen deine Seite und du verlierst deine Interessenten. Ohne Käufer kein Umsatz.

Was bedeutet Conversion

Conversion (deutsch Konversion) ist per Definition eine Wandlung. Es geht um die Wandlung des Besuchs eines Nutzers deiner Website in eine aktive Aktion, z.B. Kontaktaufnahme oder Anmeldung zum Newsletter. 

Möchtest du deine Conversion Rate und damit deinen Umsatz steigern? Dann arbeite die folgende Liste durch und nutze diese Design-Punkte als dein Werkzeug, um das Design deiner Website zu überprüfen:

1. Alleinstellungsmerkmal schaffen

Dein Alleinstellungsmerkmal oder Wertversprechen ist das, was dein Produkt oder deine Dienstleistung von anderen Unternehmen unterscheidet und dich einzigartig macht. Ziel ist es, die Besucher deiner Seite schnell und effektiv zu überzeugen, dass dein Unternehmen Ihre Lösung ist. Die Konkurrenz ist oft stark und du musst in der Lage sein zu zeigen, was genau dein Produkt oder Dienstleistung für die Kunden erzielen kann.
Das prägnante und klare Wertversprechen muss zentral im Webdesign positioniert werden. Viel zu oft ist das Alleinstellungsmerkmal schwer zu finden.
Wenn der Besucher deiner Website nicht sofort finden kann, was er sucht, dann ist er wahrscheinlich sehr schnell wieder weg und führt nicht die gewünschte Aktion aus. Und landet womöglich bei der Konkurrenz.

Tipp 1

Um zu überprüfen, ob dein Webdesign dein Alleinstellungsmerkmal klar und eindeutig transportiert, kannst du Freunde oder Familie, die dein Produkt oder deine Dienstleistung nicht kennen, darum bitten deine Website anzuschauen. Sie sollen nach einer kurzen Betrachtungszeit erklären, was du anbietest und was dein Alleinstellungsmerkmal ist

2. Mobil optimierte Website

Diesen Punkt kann man gar nicht oft genug erwähnen. Eine mobil optimierte Website ist in der heutigen Zeit ein absolutes Muss, denn über 80% der Nutzer surfen mit dem Smartphone. Damit dein Webdesign die Nutzeraktionen wirklich fördern kann, muss es über alle Geräte hinweg konsistent sein. Wenn dein Design keine Smartphones und Tablets berücksichtigt, wirst du Kunden verlieren. Und seit der Umstellung von Google auf den Mobile First Index auch nicht mehr in der Google-Suche erscheinen. Mehr zur Umstellung von Google findest du in meinem Blogartikel.

Das Webdesign sollte klar und deutlich aussehen, die Schrift gut lesbar sein, die Website muss schnell laden und das Alleinstellungsmerkmal sollte auch mit einem mobilen Gerät aus leicht verständlich sein.

WordPress ist in dieser Hinsicht perfekt. Die meisten WordPress-Themes sind bereits automatisch mobil optimiert und sehen auf jedem mobilen Gerät gut aus.

Tipp 2

Ob deine Website für eine mobile Ansicht optimiert ist, kannst du in diesem Test über die Google Search Console herausfinden.

3. Einfache Navigation

Eine gute Website zielt darauf ab, die Besucher zu einer Aktion zu führen. Das kann das Ausfüllen eines Formulars sein, die Anmeldung zu einem Newsletter oder ein Telefonanruf. Deine Website sollte es den Besuchern leicht machen, mit möglichst wenigen Klicks durch die Seite zu navigieren und keine Herausforderung darstellen. Und wie oben schon erwähnt, ist dies im Besonderen für mobile Geräte wichtig.

Idealerweise sollte dein Webdesign es den Nutzern ermöglichen, mit einem Klick zu den Informationen zu gelangen, die sie suchen.
Je höher die Anzahl an Wahlmöglichkeiten, desto größer die Entscheidungszeit. Jeder Mensch kann nur mit einer bestimmten Anzahl an Informationen gleichzeitig umgehen. Wenn wir zu viele Sachen auf einer Seite sehen, sind wir überfordert und es stört uns. Eine optimale Benutzererfahrung heißt, alles loszuwerden, was für das Design nicht nötig ist.

Tipp 3

Nehm dir Zeit und überprüfe die Navigation deines Webdesigns um sicherzustellen, dass sie einfach, klar und genau ist.

4. Bekanntes Layout verwenden

Wenn du als ernsthaftes Unternehmen online erfolgreich sein möchtest, dann veröffentliche ein professionell aussehendes und leicht zu verstehendes Webdesign. Die meisten wollen bei ihrer Suche nicht unterhalten oder abgelenkt werden, sondern nur dir gewünschten Informationen finden. Du solltest alle Ablenkungen wie Pop-ups, Widgets oder andere Spielereien vom Webdesign und Layout entfernen, um dich seriös und als Autorität in der Branche zu präsentieren.
Das Logo steht üblicherweise links oben, das Menü oben rechts, im Fußbereich die kompletten Kontaktdaten und ein Link zu den rechtlichen Seiten. Die Leistungen sollten horizontal nebeneinander angelegt sein.
Mit dem Design der Website hast du die Möglichkeit, Markenbekanntheit zu erreichen und das nötige Vertrauen zu fördern.

Tipp 4

Recherchiere, was andere Unternehmen aus der Branche machen und orientiere dich an dem für die Nutzer bekannten Design.

5. Klicks reduzieren

Menschen sind von Natur aus faul. Gutes Design ermöglicht den Benutzern, Informationen in möglichst wenigen Schritten zu erreichen. Vermeide Pop-Ups oder andere Unterbrechungen, die nur die Anzahl der Klicks erhöhen, die der Nutzer machen muss, um die gesuchte Information zu erreichen. Das bezieht sich sowohl auf die Navigation als auch auf das Webdesign. Verstecke keine Informationen auf Unterseiten, die man nur über komplizierte Wege erreichen kann. Der Nutzer sollte alles Wichtige so einfach wie möglich finden.

 

Tipp 5

Zähle die Anzahl der Klicks, die ein Benutzer braucht, um die gewünschte Aktion, Information oder Produkt zu erreichen. Stelle dir die Frage: Wie kann die Anzahl der Klicks reduziert werden?

6. Eindeutiger Aufruf zum Handeln einbinden

Die Handlungsaufforderung sollte sich durch seine Farbe und Position hervorheben. Wichtig ist auch die Formulierung des Aufrufs zum Handeln. Die Wörter sollten so gewählt werden, dass der Nutzer sie versteht und zur gewünschten Handlung führt. Achte auf die Anzahl der Handlungsaufrufe.
Die beste und effektivste Positionierung befindet sich in der Regel in der Mitte der Seite.
Auch wenn du mehrere Handlungsaufforderungen hast, sollte das Design so gestaltet sein, dass der wichtigste Schritt der offensichtlichste ist.

Tipp 6

Überprüfe, ob die Formulierung deiner Handlungsaufforderung verständlich gewählt und an einer sinnvollen Stelle platziert ist. Optisch sollte sich der Button abheben.

7. Benutzereingaben minimieren

Du solltest dich fragen, welche Informationen du wirklich benötigst. Niemand will 10-seitige Formulare ausfüllen. Mache es den Nutzern so einfach wie möglich. Frage nur Informationen ab, die unbedingt erforderlich sind. Der Prozess sollte nicht unnötig verlängert werden.
Die Gestaltung der Formulare sollte einfach und logisch sein.

Tipp 7

Nehme dir Zeit, die Formulare zu erstellen und zu überdenken. Definiere, welche Angaben unbedingt erforderlich sind und auf welche du verzichten kannst. 

8. Einheitliches Erscheinungsbild

In Verbindung von Layout und Design steht ein einheitliches Branding. Du solltest sicherstellen, dass das Logo das gleiche Erscheinungsbild und das gleiche Design jeder Seite deiner Website hat.
Wie im normalen Leben zählt der erste Eindruck und ein Besucher deiner Website entscheidet in einem Bruchteil darüber, ob ihm deine Website gefällt oder nicht. Das heißt, dass zuerst nach Layout, Titeln und Bildern entschieden wird.
Daher solltest du sicherstellen, dass Bilder, Layout und Titel konsequent in einem einheitlichen Branding dargestellt sind, um die Nutzer nicht zu verwirren.
Ein konsequentes Branding bedeutet den konsequenten Einsatz von Farben, Schriften, Stilen und alle Medien, die im gesamten Design der Website verwendet werden.

Tipp 8

Sind alle Seiten deiner Website im gleichen Erscheinungsbild? Sind wichtige Elemente immer an derselben Stelle?

9. Weniger, aber größere Bilder verwenden

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Bilder sind relevant für den Inhalt der Seite und spiegeln die Botschaft deiner Marke wider. In einem gut umgesetzten Webdesign wird immer der gleiche Stil von Bildern auf der gesamten Website verwendet. Die Bilder sollten in das Gesamt-Design für dein Unternehmen passen.
In der Regel ist es besser, ein oder zwei große Bilder zu verwenden, anstatt viele kleine. Je mehr Bilder verwendet werden, desto schwieriger können die Informationen verarbeitet werden.

Tipp 9

Du solltest überprüfen, ob alles Bilder im gleichen Stil sind und wie viele Bilder du auf der Website verwendest. Deine Information sollte mit großen und einfachen Bildern vereinfacht werden.

10. Farben abstimmen

Gutes Webdesign berücksichtigt Farben, mit denen wir die Markenbotschaft und das Alleinstellungsmerkmal kommunizieren. Konsistenz ist dabei ausschlaggebend. Farben und Stile sollten konsistent verwendet werden. Das Ziel ist Vertrautheit und Mustererkennung.
Durch die Verwendung einheitlicher Farben wird die Botschaft für beispielsweise Schaltflächen deutlich und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass der Besucher auf die gewünschte Aktion klickt.

Tipp 10

Wie viele Farben verwendest du auf deiner Website? In der Regel funktionieren 3 Farben am besten mit einer Farbe für die Handlungsaufforderung.

Fazit

Nehme dir Zeit, die Design-Tipps durchzugehen und entscheide, welche Art von Webdesign du anwenden solltest, um deine Branche zu erreichen. Ein allgemeingültiges Webdesign gibt es leider nicht, da es Branchenunterschiede gibt. Dazu ist es sinnvoll zu recherchieren, was deine Wettbewerber aus deiner Branche machen.
Um das für perfekte Webdesign für deine Branche zu finden, solltest du meine Tipps ausprobieren und an deinem Webdesign-Layout experimentieren.

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