8 Tipps, wie du dich von der Konkurrenz abhebst

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Mit diesen 8 Tipps hebst du dich von der Konkurrenz ab

Das Ziel eines jeden Unternehmens ist es, sich von der Konkurrenz abzuheben. Wer Wiedererkennungswert hat, bleibt im Gespräch und kann eine Markenidentität aufbauen. Wir geben acht Tipps, wie du dich von der Konkurrenz abhebst.

Tipp 1: Alleinstellungsmerkmale schaffen

Um auf dem Markt zu bestehen und neue Kundenschichten zu erschließen, benötigt das Unternehmen ein Alleinstellungsmerkmal. Das heißt: Nutzern einen Grund geben, warum sie sich für dein Angebot entscheiden sollten – und nicht für die Konkurrenz. Merkmale, die bei Ihnen vorhanden und bei Mitbewerbern nicht vorhanden sind, dienen als gute Argumente, wenn es darum geht, Kunden zu überzeugen.

Das Alleinstellungsmerkmal muss für die Kunden einen Vorteil bieten. Es sollte direkt an die Kundenbedürfnisse anknüpfen. Was benötigen die Kunden? Welche Wünsche haben sie? Wovon haben sie bereits genug? Beispiele für Alleinstellungsmerkmale sind exklusive Inhalte, eine besondere Kundennähe oder Zeitersparnis im Vergleich zu Mitbewerbern.

Grafik Alleinstellungsmerkmal

Tipp 2: Persönlichkeit haben und zeigen

Persönlichkeit ist der Faktor, der ein beliebtes von einem beliebigen Unternehmen unterscheidet. Das Angebot muss für sich stehen und etwas haben, das die Konkurrenz nicht hat. Die Persönlichkeit des Unternehmens muss in sich stimmig und greifbar sein. Sie muss nahbar und natürlich sein. Nur dann kann sich die Zielgruppe zu hundert Prozent mit dem Produkt identifizieren.

Persönlichkeit ist normalerweise nicht einfach da. Sie muss mit der Zeit aufgebaut werden. Aber wie? Zunächst muss klar sein, welche Persönlichkeitsmerkmale bei der Zielgruppe gefragt sind. Gibt es bestimmte Eigenschaften, welche Kunden in der Branche besonders schätzen? Womöglich gibt es bei den Mitbewerbern Lücken in den gewünschten Fähigkeiten, die gefüllt werden können. Wenn geklärt ist, welche Persönlichkeitsfaktoren in der jeweiligen Nische wichtig sind, kann gezielt auf deren Implementierung hingearbeitet werden. Manchmal muss dadurch das Team verstärkt, manchmal der Markenauftritt überarbeitet und manchmal die Kommunikation überarbeitet werden.

Dabei müssen es nicht einmal ausführliche Rezension mit viel Text sein, welche das Ranking bei Google beeinflussen. Die Sternebewertung reicht völlig aus und ist als integrierte Funktion in Google ein wichtiger Faktor, der genutzt werden sollte.

Tipp 3: Experte auf einem Gebiet sein

Quantität ist heutzutage kein Verkaufsargument mehr. Die Auswahl ist in Zeiten des Internets riesig und das nächstbeste Angebot ist nur einen Klick entfernt. Die Menschen wünschen sich vielmehr Qualität. Das heißt für Unternehmen, Experte in ihrem Gebiet zu werden. Fachwissen und Erfahrung sind die Grundlagen dafür, doch es ist auch wichtig, die Expertenkenntnisse zielgerichtet an die Kunden heranzutragen.

Expertenstatus bedeutet aber nicht, dass das Angebot nicht breitgefächert sein darf. Innerhalb einer Nische lassen sich meist mehrere Teilbereiche abdecken, ohne dass das Angebot zum Bauchladen verkommt. Die Grenze liegt immer da, wo der eigene Expertenstatus aufhört.

Tipp 4: Auf einen Bereich fokussieren

Um sich von der Konkurrenz abzuheben, sollten Unternehmen sich auf einen bestimmten Bereich oder eine Zielgruppe fokussieren und diese gezielt ansteuern. Dadurch können Produkte geschaffen werden, die genau auf die Zielgruppe zugeschnitten sind und diese unmittelbar ansprechen.

Es ist nicht immer ganz leicht, sich auf einen bestimmten Bereich zu fokussieren. Es gilt, einen Bereich zu wählen, in dem noch Bedarf besteht. Das heißt, Marktlücken zu finden und sich auf diesen Bereich zu fokussieren. Oder aber eine Sparte wählen, die zwar schon besetzt ist, in der aber noch Verbesserungspotenzial besteht. Die gewählte Nische sollte sich im Markenauftritt widerspiegeln und klar kommuniziert werden. Dann kommt die oft schmale, aber treue Zielgruppe von alleine.

Tipp 5: Mehrwert durch Exklusivität bieten

Exklusivität ist eine willkommene Möglichkeit, einen echten Mehrwert zu schaffen. Es handelt sich nicht nur um Unique Content, sondern um besondere, limitierte Inhalte oder Produkte. Das können Premium-Mitgliedschaften oder Rabatte sein. Diese bieten nicht nur einen Mehrwert, sondern machen das Angebot durch ihre Exklusivität attraktiver. Ein gutes Beispiel für „Attraktivität durch Exklusivität“ ist Pay-TV. Zahlende Kunden erhalten Leistungen, die es anderswo nicht gibt.

Exklusive Produkte können sich durch ein Mehr an Arbeit von den anderen Produkten unterscheiden. So sind ein aufwändiges Making-of oder eine Interview-Serie gute Exklusivinhalte. Damit sie genutzt werden und erfolgreich sind, müssen exklusive Angebote auf die Zielgruppe abgestimmt sein.

Tipp 6: Klares Nutzerversprechen formulieren

Warum sollte ich das Angebot nutzen oder das Produkt kaufen? Welchen konkreten Vorteil hat der Kunde, wenn er bei dir kauft? Welchen Problem des Kunden wir wie gelöst? Diese Fragen gilt es durch ein klares Nutzerversprechen zu beantworten. Die Kunden sollten bereits durch den Markenauftritt erkennen können, woran sie sind. Ganz wichtig ist es natürlich, das Nutzerversprechen auch einzuhalten. Versprochen werden kann vieles, doch wenn die Kunden nicht erhalten, was sie gesucht haben, wechseln zur Konkurrenz. Damit geht auch das Vertrauen verloren. Es gilt, die Marke genau zu definieren und sie in ein klares Nutzerversprechen zu verwandeln.

Tipp 7: Kommunikation auf die Zielgruppe abstimmen

Die Kommunikation soll direkt in das Herz der Zielgruppe treffen. Eine stimmige Kommunikation ist der Grundstein für eine starke Marke. Die Zielgruppe fühlt sich unmittelbar angesprochen und weiß, woran sie ist.

Um die Kommunikation auf die Zielgruppe abzustimmen, muss klar sein, wie die Zielgruppe kommuniziert. Ein hochgestochen formulierter Artikel hat es bei einer jugendlichen Zielgruppe eher schwer. Genauso hat es ein hip formulierter Artikel bei einer eher älteren, konservativen Zielgruppe schwer. Man kommt sprichwörtlich nicht „auf einen gemeinsamen Nenner“. Sobald die Kommunikationsweise der Zielgruppe klar ist, kann die eigene Kommunikation daran angepasst werden. Hier gilt es, authentisch zu bleiben und nicht künstlich zu wirken.

Damit dieser Drahtseilakt gelingt, sollte ein Blick auf die Mitbewerber geworfen werden. Was funktioniert und was nicht?

Die richtige Kommunikation ist einer der Punkte, die am meisten Aufwand bedeuten, aber – erfolgreich umgesetzt – auch am meisten Profit bringen.

Tipp 8: Erscheinungsbild optimieren

Der Markenauftritt spiegelt die Persönlichkeit eines Unternehmens wider. Ein Erscheinungsbild, das den Markenkern in sich trägt, ist die Grundlage für langfristigen Erfolg. Kunden müssen die Marke wiedererkennen und sich „zu Hause“ fühlen. Ein stimmiger Markenauftritt bezieht das Logo, den Internetauftritt, Newsletter und Unternehmenswerbung mit ein. Das Design oder die Corporate Identity sollte das Produkt widerspiegeln, und das gelingt nur, wenn die Botschaft hinter dem Unternehmen und das Design aus einem Guss. Zu einem seriösen Bürounternehmen passt ein buntes Erscheinungsbild meist ebenso wenig wie zu einem jungen hippen Start-up eine biedere CI.

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